Was ist Facility Management: Immobilienverwaltung mit einem CMMS-System

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Facility Management (FM) konzentriert sich auf die Koordination der Verwaltung von Räumen, personellen und organisatorischen Ressourcen. Es kombiniert mehrere wissenschaftliche Disziplinen, um die operative Effizienz zu steigern und Prozesse besser zu steuern. Eine bewährte Lösung zur Unterstützung dieser Initiativen sind CMMS-Systeme, die nicht nur für die Instandhaltungsverwaltung genutzt werden können.

Was ist Facility Management?

Der Begriff Facility Management (FM) wird oft als „Immobilienverwaltung“ übersetzt, umfasst jedoch weitaus mehr. FM deckt Planung, Organisation, Koordination und Kontrolle aller operativen Aspekte der Gebäude- und Infrastrukturverwaltung ab. Dabei werden sowohl physische als auch personelle Ressourcen berücksichtigt. Ziel ist es, eine effiziente und sichere Arbeitsumgebung zu schaffen, die gleichzeitig Betriebsabläufe optimiert. Besonders in der Industrie beeinflusst FM die Betriebseffizienz, Kostenstruktur und strategische Zielerreichung erheblich.

Hard FM und Soft FM – zwei Hauptbereiche des Facility Managements

Da Facility Management ein sehr umfangreiches Gebiet ist, wird es in der Regel in zwei separate, aber sich ergänzende Bereiche unterteilt: Hard FM und Soft FM, also „technisches Facility Management“ und „infrastrukturelles Facility Management“. Ersteres konzentriert sich auf die technische Verwaltung von Gebäuden, ihrer Infrastruktur und Geräte, wobei der Schwerpunkt auf der physischen Arbeitsumgebung einer Immobilie liegt. Soft FM umfasst hingegen hauptsächlich unterstützende Dienstleistungen wie Reinigungsmanagement, Sicherheitsdienste oder Raumplanung und integriert dabei auch Aspekte der Arbeitspsychologie. Ein effektiver Ansatz für Facility Management sollte sowohl Hard FM- als auch Soft FM-Aufgaben berücksichtigen.

Aufgaben im Facility Management

Effektive Immobilienverwaltung erfordert nicht nur ein breites Spektrum an Kompetenzen, sondern auch den Zugang zu geeigneten Werkzeugen. Dies bringt eine Vielzahl von Verantwortlichkeiten für Facility Manager mit sich. Im Kontext von Industrie- und Gewerbeobjekten können dazu gehören:

  • Raumplanung – Eine effiziente Raumnutzung in Gebäuden ist eines der Hauptziele von FM. Der Verwalter muss Aspekte wie die Bedürfnisse der Organisation, die Anzahl der Personen im Gebäude und die Art der Tätigkeit berücksichtigen. Zudem sind organisatorische Veränderungen zu beachten, insbesondere im Bürobereich, etwa die zunehmende Beliebtheit hybrider Arbeitsmodelle oder des sogenannten Hot-Desking, bei dem Arbeitsplätze über ein Buchungssystem flexibel genutzt werden.
  • Technische Gebäudeverwaltung – Dazu gehören alle Aufgaben im Zusammenhang mit der Überwachung und Wartung technischer Systeme, einschließlich HVAC-Lösungen (Heizung, Lüftung, Klimatisierung), Elektroinstallationen, Wasser- und Abwassersystemen, Brandschutzsystemen sowie Aufzügen und anderen Transportvorrichtungen.
  • Ressourcen- und Kostenmanagement – Der Facility Manager ist auch für die Kontrolle des Energieverbrauchs, die Überwachung der Betriebskosten und die Budgetplanung für Wartung und Modernisierung von Gebäuden und deren Ausstattung verantwortlich. In diesem Bereich kann CMMS-Software eine große Hilfe sein, da sie die Ressourcenkontrolle erheblich verbessert.
  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften – Die Anpassung des Gebäudebetriebs an gesetzliche Normen wie Bauvorschriften, Arbeitsschutzregelungen oder Umweltanforderungen. Letzteres spielt derzeit eine besonders wichtige Rolle, da viele Gebäude ihre Infrastruktur anpassen müssen, um den Energieverbrauch zu senken oder umweltfreundliche Energiequellen zu nutzen.
  • Sicherheitsmanagement – Implementierung und Aufrechterhaltung von Verfahren zur Minimierung von Risiken wie Ausfällen, Unfällen und anderen Vorfällen. In vielen Branchen müssen auch gesetzliche Anforderungen an diese Prozesse berücksichtigt werden.

Herausforderungen beim Management großer Gebäude

Die Verwaltung großer Gebäude und komplexer Infrastrukturen, beispielsweise in der Industrie, bringt viele Herausforderungen mit sich, die sich aus der Größe der Objekte, der Komplexität der Konstruktionen und den technologischen Anforderungen ergeben. In solchen Standorten kann die technische Infrastruktur sehr anspruchsvoll sein und erfordert gleichzeitig ständige Überwachung. HVAC-Systeme, elektrische Netze, Wasser- und Abwassersysteme sowie Sicherheitssysteme müssen stets zuverlässig funktionieren – daher sind regelmäßige Inspektionen, gut geplante Wartungsmaßnahmen und eine schnelle Reaktion auf Störungen entscheidend.

Ein weiteres großes Problem in der Verwaltung großer Industrie- und Gewerbeobjekte sind hohe Betriebskosten. Dazu gehören Ausgaben für Energie, Wasser, Verbrauchsmaterialien und externe Dienstleistungen. Zur Reduzierung dieser Kosten können energieeffiziente Technologien eingesetzt und Strategien zur Minimierung der Ausgaben implementiert werden. Dabei muss jedoch stets die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gewährleistet werden, sei es in Bezug auf Umweltauflagen, Arbeitssicherheitsbestimmungen oder Datenschutzrichtlinien. In der Industrie besteht zudem das besondere Risiko von Systemausfällen, die den Betrieb des Gebäudes stören oder zu Stillstandszeiten führen können – in solchen Fällen ist eine schnelle Reaktion entscheidend.

CMMS-Systeme – Unterstützung für Facility Management

CMMS-Software (Computerized Maintenance Management System – computergestütztes Instandhaltungsmanagement) spielt eine wichtige Rolle sowohl im Bereich der Instandhaltung als auch in der Immobilienverwaltung. Solche Systeme sind äußerst vielseitig, und eine ihrer Hauptfunktionen besteht darin, Informationen über Ressourcen und technische Inspektionen zu sammeln – was sie auch in diesem Bereich nützlich macht. So lässt sich nicht nur die Funktionalität einzelner Systeme aufrechterhalten, sondern auch die Arbeitsorganisation der Teams verbessern.

Ein CMMS ermöglicht unter anderem die Erstellung einer umfassenden Datenbank mit Informationen über alle technischen Infrastrukturelemente eines Gebäudes. Diese Daten können für die Bestandsaufnahme von Geräten und Systemen, die Überwachung ihres technischen Zustands und die Nachverfolgung von Wartungshistorien genutzt werden. Eine nützliche Funktion ist auch die automatische Erstellung von Wartungsplänen und vorbeugenden Reparaturen, wodurch das Risiko von Ausfällen minimiert wird. Darüber hinaus bietet ein CMMS die Möglichkeit, Störungen schnell zu melden und sofort auf potenzielle Probleme zu reagieren. Ein weiterer Vorteil ist die zentrale Speicherung aller Dokumentationen, was die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften erleichtert und die Vorbereitung auf Audits oder Inspektionen verbessert. CMMS-Systeme können zudem Berichte zu Wartungskosten, Ausfallhäufigkeiten oder der Effizienz technischer Teams generieren.

Vorteile der Implementierung eines CMMS im Facility Management

Die Implementierung eines CMMS im Facility Management bringt viele Vorteile – sowohl für Immobilieneigentümer als auch für Nutzer. Zu den größten Vorteilen zählt zweifellos die gesteigerte betriebliche Effizienz, die durch die Automatisierung von Prozessen und eine bessere Kontrolle über Ressourcen ermöglicht wird. In vielen Fällen führt die Einführung eines CMMS trotz anfänglicher Investitionen auch zu einer Senkung der laufenden Kosten – insbesondere durch die Vermeidung teurer Ausfälle. Ein CMMS verbessert zudem die Arbeitsorganisation, erhöht die Sicherheit und schafft mehr Transparenz im Gebäudemanagement.

Facility Management mit CMMS-Unterstützung

Facility Management spielt eine wesentliche Rolle in der Immobilienverwaltung, insbesondere in anspruchsvollen Branchen wie der Industrie. Um jedoch den steigenden Herausforderungen im Zusammenhang mit technologischer Komplexität und Kostenoptimierung zu begegnen, sind unterstützende Lösungen erforderlich. Eine empfohlene Option sind CMMS-Systeme, die zu einem unverzichtbaren Bestandteil des modernen Facility Managements geworden sind. Dank ihrer vielseitigen Funktionen lassen sie sich nicht nur für die Instandhaltung, sondern auch für die Immobilienverwaltung nutzen. Mit ihrer Hilfe können Unternehmen die Arbeitseffizienz steigern, Ressourcen effektiv überwachen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherstellen.

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